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Schachnovelle

Stefan Zweig

194350 pagesabout 1 hour
1943
first published
  • 2005New York Review Books · 104 pages · ENGISBN 9781590171691
  • 2018Optimum Kitap · 80 pagesISBN 9786054688753
  • 2017Penguin Classic · 50 pagesISBN 9780241305164
  • 2016Literart Yay?nlar? · 80 pagesISBN 9786059919272
  • 2013Suhrkamp Verlag · 113 pagesISBN 9783518189290
  • 2001Pushkin Press · 80 pages · ENGISBN 9781901285116
  • 2020Editorial Luis Vives (Edelvives) · 108 pagesISBN 9788414029848
  • 2002Bange · 92 pagesISBN 9783804417366

Auf einem Passagierdampfer, der von New York nach Buenos Aires unterwegs ist, fordert ein Millionär gegen Honorar den mit einer Art mechanischer Präzision spielenden Schachweltmeister Mirko Czentovic zu einer Partie heraus. Der mitreisende Dr. B., ein österreichischer Emigrant, greift beratend ein und erreicht so ein Remis für den Herausforderer. Er hat sich, von der Gestapo, die ihn verhaftete, in ein Hotelzimmer gesperrt und von der Außenwelt hermetisch abgeschlossen, monatelang mit dem blinden Spiel von 150 Partien beschäftigt, um sich so seine intellektuelle Widerstandskraft zu erhalten. Durch diese einseitige geistige Anstrengung ergriff ihn ein Nervenfieber, dessentwegen man ihn entließ. Jetzt spielt Dr. B. zum ersten Mal wieder gegen einen tatsächlichen, freilich roboterhaft reagierenden Gegner. Es geht ihm bei dieser Partie lediglich darum, festzustellen, ob sein Tun damals während seiner Haft noch Spiel oder bereits Wahnsinn gewesen ist. Er schlägt den Weltmeister in der ersten Partie souverän, läßt sich aber, eigentlich gegen seinen Willen, auf eine Revanche ein. Während dieser zweiten Partie ergreift ihn wieder das Nervenfieber: er bricht die Partie ab und wird nie wieder ein Schachbrett berühren.

How it reads

ComplexityLayered
CommitmentQuick escape

Worth knowing

ViolenceFrequent

When and where

Reading situationCommuteWaiting
ThemesWar

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